Tarifvertrag textilindustrie südbayern

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist der größte Dachverband der Gewerkschaften in Deutschland. Die acht verschiedenen Gewerkschaften, die ihr angehören, decken viele Bereiche der deutschen Industrie, öffentliche Dienstleistungen wie polizei und höhere und berufliche Bildung ab. 2001 vereinte der DGB 84 % aller Gewerkschaftsmitglieder in Deutschland. Während die Zahl der Mitglieder 1991 über elf Millionen betrug, ist sie 2010 auf 6,19 Millionen gesunken. Von diesen Mitgliedern waren etwa zwei Drittel aktiv beschäftigt. Die folgende Liste zeigt die Dgb-Gewerkschaften: 1949 fand in München unter der Leitung von Hans Böckler der Charterkongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes statt. An diesem Kongress nahmen sowohl der bayerische Ministerpräsident Hans Ehard,CDU, als auch der Arbeitsminister der Bundesrepublik Deutschland, Anton Storch, CDU, teil. Nur wenige Tage später wurde auch ein weiterer Tarifvertrag unterzeichnet, diesmal für Leiharbeitnehmer in der Branche. 64 Zahlen aus Textilmitteilungen, der Zeitschrift der Textilindustrie, zitiert aus Mühleck, Krise und Anpassung, 224; siehe auch Fröbel, Heinrichs und Kreye, Die neue internationale Arbeitsteilung, 116. 67 “Lambsdorf übt Kritik an Firmen-Management: `Staat darf keine Sterbehilfen geben`”, Delmenhorster Kreisblatt, 16. September 1980, bezieht sich auf den Fall der “Vereinigten Kammgarnspinnerei” in Bremen. Zudem hatte das Land Bayern seinen lokalen Textilherstellern (z.B.

der Unterstützung der “Erba AG” in Bamberg) mit einem Staatsdarlehen von 5 Mio. DM geholfen. Siehe Von Würzen zu Vorndran, bayerischer Wirtschaftsminister, 30. Juni 1981, beide in Kasten 237552, BArch B102. 46 Vgl. Rudolf, Karsten, Wirtschaftsdiplomatie im kalten Krieg: Die Ostpolitik der westdeutschen Großindustrie 1945–1991 (Frankfurt, 2004), in diesem Zusammenhang, z.B. 238–40, 282–310; Rudolf konzentriert sich jedoch nur auf das Großkapital aus dem Ruhrgebiet und nicht auf KMU und Textilien. Der Tarifvertrag sieht vor, dass Unternehmen, die gezwungen sind, von diesen Optionen abzuweichen, abweichen. Befindet sich ein Unternehmen in ernsten wirtschaftlichen Schwierigkeiten, soweit sein Beschäftigungsniveau beeinträchtigt wird, ist es nicht verpflichtet, diese Klauseln für Lehrlinge einzuhalten. Dasselbe gilt, wenn persönliche Gründe eine weitere Anstellung eines Lehrlings rechtfertigen. Im ersten Fall muss der Betriebsrat der Verzögerung zustimmen, im zweiten falles muss nur die Geschäftsführung zustimmen. Schließlich wies Helga Schwitzer, Mitglied des IG-Metall-Vorstands, auf die wichtige Rolle der Sozialpartner auf Der Betriebsebene hin.

Sie betonte, dass es ihre Verantwortung sei, die einzelnen Punkte des Pilotabkommens aus Baden-Württemberg umzusetzen. Am 22. Mai 2012 begrüßte Frau Schwitzer in einer Pressemitteilung auch den mit der VGZ erzielten Kompromiss zur Verbesserung der Bedingungen für Leiharbeitnehmer in der Metall- und Elektroindustrie. Martin Kannegiesser, Vorsitzender der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall), empfahl in einer Presseerklärung anderen Tarifverhandlungsregionen, die Bestimmungen des Pilotvertrages in Baden-Württemberg zu übernehmen. Er forderte auch ein Ende der politischen Debatte über die Einführung eines nationalen Mindestlohns für Leiharbeit, da zwei neue Vereinbarungen Leiharbeitnehmern eine bessere Bezahlung und die Aussicht auf eine Aufnahme als festangestelltes Personal garantierten.